Für die Republik! – Römer für Steinhagel

Wie im Review zu Steinhagel bereits angekündigt, werden republikanische Römer mein erstes großes, neues Projekt in 2015. Grundsätzlich find ich den 2. punischen Krieg am interessantesten, zu speziell soll die Armee aber nicht werden, man möchte ja auch ggf. gegen Kelten, Griechen und diverse andere Feinde Roms marschieren können.

Als Grundstock für meine Römer sollen die (noch relativ neuen) Plastikboxen von Victrix herhalten (Ein Review folgt demnächst). Mit den 120 Minis aus den ersten beiden Boxen plane ich dann folgenden Grundstock für die Armee:

  • Zwei Einheiten Hastati
  • Zwei Einheiten Princeps
  • Eine Einheit Triarii
  • Zwei Einheiten Velites

Wären schon mal 1050 Punkte nach der Steinhagel-Armeeliste für republikanische Römer. Wie gesagt nur ein Grundstock, Kavallerie muss früher oder später eh her, kretische Bogenschützen, ballearische Schleuderer und co. wären auch gern gesehen und um einen Kommandanten muss ich mich auch noch bemühen.

Die Hastati werde ich dabei überwiegend aus der zweiten Box mit den leichter gerüsteten Modellen bauen, ansonsten natürlich wie die Princeps mit Pilum und Gladius als Bewaffnung während die Triarii noch die langen Speere führen. Die Velites werden mit Wurfspeeren und Rundschilden ausgerüstet, Modelle dafür sind ja in beiden Boxen enthalten.

Um die Liste möglichst schnell umsetzen zu können, fang ich erst einmal mit 12 Modellen pro Einheit an. Das ist ziemlich wenig und wirkt optisch auch nicht so eindrucksvoll, erweitern kann man aber später eh noch, 24 Modelle je Einheit fänd ich doch deutlich toller. Während die Plänkler auf 20x20mm Bases stehen sollen, werden die anderen Einheiten wohl jeweils mit 4 Modellen auf 40x40mm Bases landen.

Selbst mit den 12 Legionären pro Einheit sind das aber erst einmal 84 benötigte Modelle, für mich als gemäßigter, eher langsam malender Hobbyist eine ganze Menge, also muss ich meine bisherige Mal- und Basteltechnik überdenken.

Ein großer Vorteil der Victrix Minis ist schon einmal der einfache Aufbau. Für einen Legionär klebt man lediglich Körper, Kopf, Schild und Waffenarm zusammen, grad einmal 4 Teile, das geht flott.

Bei der Bemalung muss ich Abstriche machen. Heißt im Klartext: So wenig unterschiedliche Farben wie möglich und Dippen statt aufwendigeren Maltechniken, für mich bisher Neuland.

Die ersten Versuche fallen zu dunkel und farblos aus, weshalb ich schließlich die meisten Farben einen Ton heller auswähle:

Haut: Flat Flash

Kleidung: Signal Red

Metall: Chainmail und Brass

Holz: Beige Brown

Leder: Leather Brown

Federn, Haare: German Grey

Kurz und schmerzlos. Das ganze dann mit Army Painter Strong Tone bepinseln, trocknen lassen, Mattlack auf die nicht-metallischen Stellen und tada, schon steht der erste Legionär:

DSC_7407

Würde ich mir so immer gleich 12 Modelle, also eine komplette Einheit, fließbandartig am Stück vornehmen, dürfte das ziemlich flott gehen.

Berichte über weitere Fortschritte folgen in Kürze 😉

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